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 Webber-Klassiker

Evita

Jung, schön und geliebt

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| Bild: Staatstheater Kassel |
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Vor fast vierzig Jahren schrieben Andrew Lloyd Webber und Tim Rice ihr Musical über die argentinische Präsidentengattin Eva Perón und den Personenkult, der um die mit 33 Jahren verstorbene First Lady entstand. Der Schweizer Tom Ryser inszeniert, die musikalische Leitung übernimmt Alexander Hannemann. (Text: dv)
 Premiere: 26.01.2013 Kreativ-Team:
 Musikalische Leitung - Yoel Gamzou / Thomas Rimes / Xin Tan
 Inszenierung - Tom Ryser
 Bühne - Ulf Stengl / Silvia Merlo
 Kostüme Uta Meenen
 Licht - Brigitta Hüttmann
 Dramaturgie - Christa Hohmann

 Besetzung:
 Eva Perón (Evita) - Julia Klotz
 Juan Perón - Bernhard Modes
 Che - Henrik Wager
 Magaldi - Christian Alexander Müller
 Peróns Geliebte - Runette Botha
 Bruder Evas - Abraham Singer
 Die Schwestern Evas - Jeanett Neumeister, Sabine Roppel, Catherina Paz Cartes Alarcon, Anna Sorokina
 Liebhaber 1 - Manfred Bettenhäuser / Sebastian Meder
 Liebhaber 2 - Dong-Kun Kim / Nils Zeuner
 Familie Evas / Aristokraten / Offiziere - Opernchor des Staatstheaters Kassel
 Kinder - Kinderchor CANTAMUS
 (Text: Theater)

 Zuschauer-Rezensionen: Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.  1 Zuschauer hat eine Wertung abgegeben:

   
Premiere vom 26.01.2013
28.01.2013 - Diese Kasseler EVITA-Produktion kann man durchaus als Geniestreich bezeichnen.
Regisseur Tom Ryser hält sich stringent an die Broadway Produktion aus 2012 und punktet damit ungemein gut. Es wird den ganzen Abend kein Wort DEUTSCH gesprochen, man hält sich streng an die Broadway-Orchesterversion.
Julia Klotz erinnert stimmlich stark an Elena Page, Henrik Wager ist enorm stark in Ausdruck und Stimme und Christian Alexander Müller singt mit seiner Tenorstimme einen tollen Magaldi, schade daß er nur einen Song performen muß.
Das wahre Pfund des Abends ist aber der musikalische Leiter Yoel Gamzou. Welche Leistung er vollbringt ist fast nicht mehr messbar, er dirigiert ein über 30 köpfiges Orchester und gibt dem Opernchor(ca. 30 Sängerinnen und Sänger) und dem Extra-Chor/Cantamus nochmal ca. 30-40 Sänger die Einsätze.
Beim grandiosen Beifall am Ende stehen über 100 Protagonisten auf der Bühne, welch ein Erlebnis, und dies alles in einem Stadttheater.
Fazit: Besser kan man für meinen Geschmack das Musical EVITA nicht inszenieren, hier stimmt einfach alles, Bühne, Licht, Ensemble und Orchester, alles in allem fantastisch.
Man kann dem Staatstheater Kassel nur volle Vorstellungen wünschen, übrigens bei einem super Preis/Leistungsverhältnis.
 Rowel (19 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)
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