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Webber-Klassiker

Das Phantom der Oper (Lloyd Webber)

Zurück in Hamburg


© Stage Entertainment
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Das Phantom kehrt zurück in die Neue Flora. Allerdings mit halbiertem Orchester und einer unglücklich besetzten Hauptrolle. Kein nostalgisches Vergnügen.

(Text: Björn Herrmann)

Premiere:28.11.2013
Rezensierte Vorstellung:27.11.2013
Dernière:30.09.2015


Das kann nicht im Sinne Andrew Lloyd Webbers gewesen sein. Zwar wird in der Pressemappe behauptet, die Neu-Orchestrierung für 14 Musiker sei vom Komponisten so gewollt, da „er den Klang bevorzugt“, doch dürfte die zitierte Aussage von Ur-Regisseur Harold Prince sich auf die englische Tourneefassung des Stückes beziehen und auch hier schon PR-Charakter haben. Fest steht: Was da unter dem Dirigat von Klaus Wilhelm aus dem Orchestergraben dringt, ist höchst ärgerlich und jedenfalls nicht das „Comeback des Jahres“, wie die Marketing-Abteilung der Stage Entertainment glauben machen will. Schon im Vorfeld hatte die Kürzung des Orchesterparts auf nicht einmal mehr die Hälfte der in Hamburg früher einmal aufgefahrenen 29 Musiker für öffentlichen Zündstoff gesorgt und so protestierte die Gewerkschaft Verdi auch am Abend der Medienpremiere vor dem Theater gegen die Einsparung an Live-Musikern

© Stage Entertainment
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Dass diese Maßnahme der betriebswirtschaftlichen Bilanz geschuldet ist und keine ernst zu nehmenden künstlerischen Gründe haben kann, wird schon in der Ouvertüre deutlich. Wo einstmals der Kronleuchter unter beeindruckendem Orchestersound an die Saaldecke fuhr, tönt jetzt ein Keyboardbrei aus den Lautsprechern. Die Wucht der Musik und die Magie der Szene sind fort. Und dieser verheerende Eindruck setzt sich fort und zieht sich durch das gesamte Stück. „Das Phantom der Oper“, einmal als meisterhafter Grenzgang zwischen Musical und Oper gefeiert, hat seine Seele verloren. Was in Hamburg zu hören ist, ist allenfalls ein Abziehbild, eine Ahnung einstmaliger musikalischer Größe. Paukenschläge aus der Konserve, Streicher und Bläser ohne Schmelz, die verbliebenen 14 Musiker mögen ihr Bestes tun, aber gut klingt das nicht.

Das gilt leider genauso für Mathias Edenborn als Phantom, eine echte Fehlentscheidung der Casting-Abteilung. Er müht sich hörbar durch den Part und sein eher poppig klingender Tenor wirkt nicht nur im Titelsong überfordert. „Die Musik der Nacht“, die von der Tiefe und Wärme einer Stimme getragen werden und Kraft und Verzweiflung des Phantoms zugleich ausdrücken sollte, wird bei Edenborn zu einem Kampf mit dem Stück, fast schmerzhaft in den wenig fülligen Höhen, dünn und farblos in den Tiefen. Edenborn ist zwar von stattlicher Gestalt, doch eine Bedrohung vermag er nicht auszustrahlen. Mit großen Gesten versucht er, der Rolle eine Prägung zu geben, aber Motive und Charakter seines Phantoms bleiben unklar. Dazu kommt, dass er große Artikulationsprobleme in Sprech- und Gesangstexten hat, sein Auftritt erinnert an die unseligen Stella-Zeiten der achtziger Jahre, man versteht ihn teilweise kaum.

Da hat Valerie Link es als Christine nicht leicht. Überraschend mädchenhaft und verschüchtert beginnt sie ihr „Denk an mich“ und findet den Übergang zur großen Stimme, die das überraschende Debut des Chormädchens zum Erfolg macht, zunächst nicht. Es bleibt unklar, warum sie eigentlich gefeiert wird, erst im Titelsong trägt ihre Stimme. Besonders in den rockigeren Parts des Stückes klingt sie gut und sicher, ihrer klassischen Stimme fehlt vor allem in den Höhen ein wenig Fülle. Dafür spielt sie als eine von Wenigen auf der Hamburger Phantom-Bühne überzeugend und kann insbesondere in der Schlussszene berühren.

© Stage Entertainment
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Nicky Wuchinger als Raoul ist gesanglich wie schauspielerisch solide, was von Guido Gottenbos und Anton Rattinger als Theaterdirektoren leider nicht behauptet werden kann. Ihnen fehlt es an Timing und Witz, die Briefpassagen und ein Song wie „Primadonna“ sind einfach nur langweilig und ohne Pep.

Und genau da liegt das Generalproblem des Hamburger Phantom-Revivals zumindest in der Pressepremiere. Die Show hat keine Dynamik, sie hat keinen Drive. Die Darsteller spielen oft eher neben- als miteinander, es fehlen das Herz und der Sinn für die fein gesetzten Pointen der Vorlage. Die Personenregie ist wenig inspiriert. Vieles bleibt brav und vorhersehbar, trotz des immer noch beeindruckenden Originalbühnenbildes ist das Stück einfach nur blass.

In Kombination mit dem wenig erbaulichen Sound und dem unglücklich gewählten Hauptdarsteller ein müdes Gesamtpaket. Da fallen weitere kleine Ärgernisse wie das blau-grün-bonbonfarbene Licht bei der Kahnfahrt über den See kaum noch ins Gewicht.

Das Hamburger „Phantom“, offenbar unter Kostengesichtspunkten zusammengespart und lieblos gemacht, tut weh. Wer das Musical liebt, sollte es lieber so in Erinnerung behalten, wie es einmal war, und sich den Schmerz ersparen. Theaterzauber sieht anders aus und klingt vor allem anders!

(Text: Björn Herrmann)




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Kreativteam

Musikalische LeitungKlaus Wilhelm
RegieHarold Prince
Musical Staging und ChorerografieGillian Lynne
BühneMaria Björnson
LichtAndrew Bridge


Besetzung

Das PhantomMathias Edenborn
David Arnsperger,
(Rob Pitcher)

Christine DaaéValerie Link
Lauri Brons,
(Daniela Braun)

Raoul Vicomte de ChagnyNicky Wuchinger,
(Marco Fahrland-Jadue)
(Oedo Kuipers)
(Rob Pitcher)

M. FirminAnton Rattinger,
(John Kuether)
(Reinhard Schulze)

M. AndreGuido Gottenbos,
(Marco Fahrland-Jadue)
(Norbert Kohler)

Carlotta GuidicelliRachel Anne Moore [-08
2015]
Susan Gouthro [08
2015-],
(Debra Fernandes)
(Corinne Schaefer)

Ubaldo PiangiRaymond Sepe,
(Antonio Rivera)

Mme GiryMichaela Christl,
(Mona Graw)
(Linda Veenhuizen)
(Holly Hylton)

Meg GiryVanessa Spiteri,
(Hinako Sakuraoka)
(Mami Iwai)
(Joelle Gates)

Joseph BuquetMarcel Jonker,
(Reinhard Schulze)
(Christian Theodoridis)

M. ReyerNorbert Kohler,
(Marco Fahrland-Jadue)
(Oedo Kuipers)

Don Attilio
Passarino
Auktionator
John Kueter,
(Marcel Jonker)
(Christian Theodoridis)
(Reinhard Schulze)

M. LefevreMartin Christoph Rönnebeck,
(Christian Theodoridis)

Ensemble Gesang Karen Baumgartel
Sashell Beck
Debra Fernandes
Mona Graw
Marcel Jonker
Norbert Kohler
John Kuether
Anastasia Kutina
Rob Pitcher
Antonio Rivera
Martin Christoph Rönnebeck
Corinne Schaefer
Christian Theodoridis
Kelly Turner
Linda Veenhuizen
Ensemble TanzIlenia Azzato
Christopher Carduck
Gabrielle Ceriotti
Amy Docktor
Mami Iwai
Hinako Sakuraoka
Svetlana Schenk
Anastasia Stojko
SwingsHarlan Bengel
Daniela Braun
Marco Fahrland-Jadue
Joelle Gates
Holly Hylton
Oedo Kuipers
Miki Nakamura
Max Niemeyer
Jessie Roggemann
Reinhard Schulze


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Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Stage Entertainment
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


21 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Eine Stage-Erfolgsproduktion

24.04.2015 - Grandioses Theater! Diesmal hat die Stage wirklich ein großartige dramaturgisch gut durchdachte Inszenierung auf die Bühne gebracht. Sicherlich wird es nicht mehr wie damals sein, aber das ist natürlich nicht vermeidbar. Die Bühnenbilder waren sehr schön anzusehen, untermalten die Handlung harmonisch und auch die Szenenwechsel liefen reibungslos ab. Dabei wurde die Bühne vom technischen Stand voll und ganz ausgenutzt. Nur den Kronleuchter habe ich mir etwas spektakulärer vorgestellt. Und ob die Kerzenständer aus dem Boden oder von der Seite kommen, ist eigentlich egal. Die Kostüme sind wirklich nur traumhaft. Sehr detailreich und passend zu Figur und Darsteller. Auch die Choreografien waren ebenfalls schön anzusehen und wirkten außerordentlich gekonnt. Das Orchester war leider etwas mager besetzt - zwar hat jeder Musiker hörbar sein Bestes gegeben, aber da die Stage ja lieber auf Sparflamme schaltet, konnte kein pompöser Klang übermittelt werden. Dennoch fand ich die Musik von Andrew Lloyd Webber persönlich sehr schön. Mathias Edenborn als Phantom wirkte etwas jung, meisterte vorwiegend alle Szenen und konnte insbesondere schauspielerisch überzeugen.An manchen Stellen kam aber seine poppige Stimme hervor. Dennoch wirkte er gegen die wunderschöne und glasklare Stimme von Lauri Brons etwas blass. Ihre Stimme verschaffte wirklich Gänsehaut-Momente. An ihrer Seite Oedo Kuipers als Raoul - äußerliches Erscheinungsbild top - am Gesang gibt es ebenfalls nichts auszusetzen - für eine Zweitbesetzung super. Ebenfalls lobenswert Michaela Christl als Madame Giry - eine tolle Stimmfarbe. Aber auch an den anderen Darstellern habe ich nichts auszusetzen, alle fugierten zusammen perfekt und alle waren klar zu verstehen.

Dennoch muss man den Eintrittspreis mit einbeziehen und für den Preis könnte man eigentlich den Perfektionismus verlangen, leider muss man einige Abstriche machen. Trotzdem ist das Stück absolut empfehlenswert und ich würde es mir gerne nochmals angucken. Wer das Stück als reine Enttäuschung sieht, ist gefühlslos und respektlos gegenüber den harten Leistungen der Darsteller und des Kreativteams.

ABER: Ein Programmheft für 18€ ist wirklich überteuert!

Rezensierte Vorstellung: 19. April 15

Tobias (7 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


Immer noch tolles Musical

25.12.2014 - Ich weiß nicht warum einige Besucher enttäuscht sind. Ich habe vor vielen Jahren das Stück mit Peter Hoffmann gesehen.Ob es damals besser war, kann ich nicht mehr beurteilen. Ist zu lange her! Ich fand es im Dezember 2014 wieder toll! Stimmen, Orchester super.Versteht eh keiner jedes gesungende Wort.
9,00€ für die Garage ist mehr als frech!
Gruß Steba

steba (erste Bewertung)


Schwer enttäuscht

11.12.2014 - Ich habe mich seit Jahren auf einen Besuch des Musicals gefreut. 1000 km Anreise haben sich nicht annähernd gelohnt! Ich habe selten eine schlechtere Vorstellung gesehen. In der Pause habe ich nachgefragt, welche Besetzung spielt. Es war die Erstbesetzung. Konnte ich nicht fassen. Das Phantom mehr als schwach. Die Christine etwas besser. Nur der Raoul war gut anzuhören. Verlassen konnte man die Vorstellung leider nicht. Daran wird man vom Einlaß gehindert. Über viele Jahre hat man immer nur positive Kritiken gehört und sich auf die Neuauflage gefreut. Derjenige, der die Aufführung zu verantworten hat, sollte sich dem Publikum nach jeder Vorstellung der Kritik stellen.

celze (erste Bewertung)


Das Original zurück in seinem Theater

22.10.2014 - Die "Mutter" aller Musicals endlich wieder zurück in der Neuen Flora Hamburg - ich habe am Anfang gedacht - na hoffentlich gefällt mir die Show noch, nachdem sich hier so viele negativ geäußert haben...

Und siehe da: als ich im Mai 2014 endlich den Besuch bei der Königin antreten durfte war ich sehr begeistert- das Bühnenbild und die Technik pompös wie eh und je a Bisserl modernisiert aber top

Ich mochte zwar Mathias Edenborn aus anderen Stücken als Phantom konnte ich ihn mir nicht so richtig vorstellen - aber er berührte mich mit seiner Musik der Nacht sehr und konnte mich in die Magie des Stückes hineinziehen zwar anders aber nicht schlecht

Valerie Link steht den anderen Christines in nichts nach und liefert eine Top-Performance ab...

Auch die Musik unter Klaus Wilhelm ist genauso frisch und gut wie je - auch mit kleinerem Orchester - im Gegenteil viele Zuschauer kritisieren, dass oftmals der Sound zu laut abgestimmt sei - hier hat aber alles gestimmt und man konnte den Meisterkompositionen von Lloyd Webber lauschen und sich in die früheren Inszenierungen gedanklich hineinverzaubern lassen und an deren positiven Erinnerungen

Maxim (30 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Absolut empfehlenswert!

04.05.2014 - Also ich denke nach einem halben Jahr sollte sich der Autor vielleicht nochmals die Mühe machen und sich das Stück anschauen. Ich bin mir sicher, es würde nicht so ein Verriss dabei heraus kommen.

War mittlerweile 3x im Stück und es hat mir jedes Mal besser gefallen.
Auch ich mag Mathias Edenborn nicht so sehr, mein Favorit ist David A.
Der Rest der Cast und insbesondere Valerie Link ist hervorragend und hat mir ausserordentlich gut gefallen.
Das Thema Musik stört mich nicht, da muss man schon sehr genau hin hören um den großen Unterschied zu hören.
Alles in alle finde ich das Stück einfach super und es lohnt sich auf jeden Fall hinein zu gehen.
Meine Empfehlung ist allerdings nicht im Rang oben, das war mir persönlich einfach zu weit weg.

Aloha (erste Bewertung)


Was ist das?

23.02.2014 - Wer dieses Musical schon vorher gesehen hat,zB.Essen,wird sehr enttäuscht sein.Ich finde es trauig was aus diesen Stück geworden ist.Wenn gespart werden soll oder muß,ok,aber dann muß auch der Eintritt geändert werden.

WÖBBEL04 (9 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Ich liebe es

23.02.2014 - Das schlechte zuerst: Gänsehaut bekam ich in Hamburg nicht. Der Ton war in Reihe 15 Mitte viel zu leise (wie in vielen stage Theatern) aber am nächsten Tag in Reihe 1 ging es dann. Das Orchester war nicht schlecht aber wirklich viel zu klein. Als Phantom hatte ich Rob Pitcher und Matthias Edenborn... Sie haben mir beide nicht gefallen. Aber ich fand es immer noch großartig... Diese wunderbare Musik und super schönen Bühnenbilder lassen mich immer wieder staunen. Valerie Link ist natürlich der Star der Show und sie macht ihre Sache wirklich großartig. Mein persönliches Highlight war aber Rachel Anne Moore als Carlotta. Was für eine Stimme. Eigentlich ist sie schon zu hübsch und singt die Rolle zu gut. Da fragt man sich warum das Phantom etwas gegen sie hat.

J_F_K (16 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Bin sehr Enttäuscht

13.01.2014 - Ich bin vor vielen Jahren schon 4x Im Phantom der Oper gewesen. Ich war derzeit einfach nur Verzaubert. Also habe ich mit gleich Karten gekauft als das Phantom zurück in Hamburg war. Die Vorfreude war riesig. Die Enttäuschung auch.Viele Texte wurden verändert. So etwas geht ja mal gar nicht. Das allerschlimmste war das Phantom selbst. War der "Gute" etwa im Stimmbruch?
Mir liegt es fern jemanden zu kränken oder zu beleidigen. Es war aber wirklich eine Zumutung. Ich höre jetzt im Büro die Original CD . Es kann also auch toll klingen.
Meine Enttäuschung ist riesig.

Maskenball (erste Bewertung)


sehr schön mit kleinen Schwächen

04.01.2014 - Gestern Abend waren wir beim Phantom es war eine sehr gelungene Vorstellung. Als Phantom hatten wir Rob Pitcher er hat perfekt gespielt einzig in den Höhen war seine Stimme etwas schwach. Valerie Link als Christine haben wir als perfekt empfunden schauspielerisch und gesanglich wirklich Top. Nicky Wuchinger als Raoul war auch sehr gut und hat gut in die Rolle gepasst. Einzig Mona Graw als Mmd Giry hat uns überhaupt nicht gefallen. Der Rest der Cast hat perfekt gespielt und gesunge. Das Orchester hätte aber ruhig noch etwas voluminöser klingen dürfen. Aber alles in allem war es ein sehr gelungener Abend mit 3 fast perfekten Hauptdarstellern.

Musicalfan86 (34 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Top!

18.12.2013 - Sehr sehr schön. Hat Spass gemacht.

Manni 2007 (4 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Man muss sich wohl mit Sparversionen anfreunden

17.12.2013 - Vielleicht ist die Zeit der großen Musicals in Deutschland vorbei?

Ich habe eine Show gesehen vom Phantom mit der gesamten 1. Besetzung und hatte einen netten Abend. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Cast spielte mit Energie und das Orchester tat was es tun konnte um die Phantom Musik zu untermalen.

Ich finde Valerie Link ist eine fantastische Christine. Sie ist jugendlich, mit toller Stimme und kriegt die Wandlung vom Chormädchen zum Opernstar sehr gut hin.
Nicky Wuchinger als Raoul und Matthias Edenborn sind für mich keine so glücklichen Besetzungen, da beide eher aus der Rockmusik kommen und ihnen die klassische Linie in der Stimme fehlt, aber das ist Geschmacksache.

Die Bühne ist kleiner als früher beim "Original" und von den äußern Plätzen hat man Sichteinschränkungen.

Wie gesagt, vielleicht müssen wir uns damit abfinden, dass bei Großproduktionen die goldenen Zeiten vorbei sind, und es nur noch Sparversionen in Deutschland zusehen gibt, siehe Mamma Mia in Stuttgart und jetzt Phantom in Hamburg.

Wer es früher gesehen hat, wird die Seele vermissen von diesem Stück ( das Orchester klingt sehr dünn und berührt nicht mehr wie es einmal war ) und wer es noch nicht gesehen hat, wird einen netten Abend haben. Aber ob das reicht?

KristinP (47 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Einfach der Wahnsinn!

13.12.2013 - Ich habe es nun schon 3 mal gesehen und ich bin begeistert! Die Kostüme, die Bühne sind toll, die Darsteller haben alle Charackter, tolle Stimmen, sind jung frisch, berühren und reissen mit! Zwischen Mathias und Valerie ist eine Energie die einen einfach umhaut!
Das Phantom hat mir noch nie soviel angst eingejagt und gleichzeitig zum weinen gebracht! Die Musik, ist die Musik, die selbe wie sie immer war, solang sie nicht wie auf ner billigen Karaoke CD klingt liebe ich sie. Wer sich von diesem Orchester bla bla den Abend kapput machen lassen will ist selber Schuld! Ich sage, hingehen und geniessen! Ein tolle Aufführung des Phantoms!

The_WiZ (7 Bewertungen, ∅ 4.6 Sterne)


behebbare Mängel

07.12.2013 - Ich habe die Vorstellung am 4.12. gesehen. Aufgrund der Kritiken bin ich mit gewissen Vorurteilen in die Show gegangen und muss zugeben, dass mich diese auch entsprechend beeinflusst haben. Ich bilde mir zumindest ein, einen Unterschied zwischen dazugespielter Musik und echtem Orchester gehört zu haben. Dies wäre aber vermutlich nicht der Fall gewesen, wenn ich die vernichtenden Kritiken nicht gelesen hätte. Die Abmischung des Ganzen war dennoch eher ungünstig- und hat einiges dazu beigetragen, dass sowohl die Darsteller im Hintergrund und auch die gewissen Kawummeffekte ausblieben. Mathias Edenborn war auch für mich der schwächste Darsteller: Sowohl schauspielerisch, als auch gesanglich. Irgendwas hat er versucht, aber ich kann nicht sagen, was für ein Ziel er damit verfolgt hat. Ich hatte das Gefühl, als wolle man ihn künstlich in die Höhe treiben- das Ergebnis waren immer wieder rausgepresste Töne eines mäßig überzeugenden Phantoms, das dazu führte, dass ich vor jeder Szene Angst vor meiner eigenen Fremdscham bekam. Allerdings war die nur bedingt begründet, denn es gab auch gute Momente. In der Pause war ich überzeugt davon das schlechteste Phantom der Oper und eines der besten Musiken der Nacht gehört zu haben.
Valerie Link war ok. Es ist mehrfach erwähnt worde, dass ihr die Starqualitäten fehlen und auch mir war nicht ganz klar, warum sie der Star der Pariser Oper sein solle.
Das kritisierte Lichtdesign fand ich großartig. Insbesondere das bonbongrüne Licht auf dem See hat mir gut gefallen.
Der Schlussaplaus war der Verhaltenste, den ich jemals bei einer Stageproduktion erlebt habe. Ich könnte mir vorstellen,dass die Begeisterung größer gewesen wäre, wenn weniger innovativ in das Orchester und die Cast eingegriffen worden wäre.

pipprock (2 Bewertungen, ∅ 2 Sterne)


Empfehlenswerte, solide Produktion

07.12.2013 - Ich hab es inzwischen auch angesehen. Habe in PK3 gesessen, Reihe 22 für 78 Euro. Fand ich jetzt nicht wahnsinnig günstig aber noch okay vom Preis. War halt weiter weg, für den Gesamteindruck aber völlig ausreichend. Ich kann mich nur an die Essener Fassung erinnern und mir hat es dieses Mal musikalisch besser gefallen, trotz (oder wegen?) der neuen Orchesterfassung. Die Orgel am Anfang hat meiner Meinung nach deutlich zu wenig Wumms und so richtig kommt das ganze Stück nicht in die Gänge. Ich finde auch, dass man mit einem etwas moderneren Regieansatz durchaus auch aus dem ollen Phantom etwas Spritzigeres hätte machen. Der Regisseur hat scheinbar gar kein Interesse mehr, irgendwelche neuen Impulse seiner Darsteller aufzugreifen. Schade, dass da die Stage scheinabr wenig ausrichten konnte, sondern scheinbar bei Cameron Mackintosh die Standardfassung einkaufen musste.
Edenborn hat ordentlich gesungen. Mir kam es so vor, als wollte man mit seiner Besetzung was richtig Mutiges demonstrieren, hat diesem "moderenen Phantomtypen" dann aber das "alte" Konzept übergestülpt. Das lässt ihn öfter steif und wenig bedrohlich wirken. Der Klang seines Phantoms ist Geschmackssache. Ich fand es gut und hatte mich schnell dran gewöhnt. Ich mochte Valerie Link auch gerne, sie hat sehr schön gesungen. Es fehlt mir bei ihr einzig ein bisschen die Starquality. Und auch für sie gehören manche Stagingmomente einfach mal überdacht. Raoul wirkte auf mich unsympathisch, Mme. Giry blass. Die Carlotta fand ich sehr stark. Das restliche Ensemble klingt gut, spielt und singt auf hohem Niveau.
Insgesamt hatte ich einen guten Abend. Phantom der Oper hat nie zu meinen Lieblingen gezählt und muss dringend mal abgestaubt werden. Aber anhören kann man es sich sehr gut auch heute noch.

Pipapo (9 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Ernüchternd

06.12.2013 - Nun gehöre ich zu den Menschen, die das legendäre Phantom der Oper bisher nur von den einschlägigen Tonträgern her kennen und nahm meinen letzten Hamburg Besuch nun gleich wahr um mir endlich dieses Stück anzusehen. Nachdem ich keinerlei Vergleiche habe zu vorhergehenden Inszenierungen, muß ich sagen, daß es mir trotzdem auch ein bisschen so geht, daß ich ziemlich ernüchtert war nach der Vorstellung. Das Stück steht und fällt nat. mit den beiden Protagonisten und leider wirkt Herr Edenborn zum einen durch seine oft übertriebenen und albernen Gebärden in Kombination mit seiner seltsamen Stimme oft wie eine Witzfigur im ernstgemeintesten Sinne, man neigt tatsächlich hin-und wieder zum schmunzeln obwohl die Situation zumeist ja doch tragisch ist ( z.B. die Bootsfahrt), er springt eher wie eine aufgescheuchte Fledermaus durch die Gegend als wie ein gescheuchter und ausgeschtoßener Mensch. Und die Stimme dazu, es ist nicht so, daß er nicht singen kann, ganz und garnicht, aber ich habe mir den Klang des Phantoms ehrlich gesagt viel edler oder stattlicher vorgestellt, er klingt so garnicht nach Kavalier und Held sondern eher nach einem Pop Sänger. Und leider stört mich in der Tat auch dazu noch der Dialekt. Insgesamt eine Figur, die ich nicht sehr sympathisch finden kann. Und, schon wieder leider, ist Frau Link als Christine auch nicht so sehr durchschlagend. Sie spielt nett, insgesamt funktionieren die beiden zusammen, das vermittelt sich auf jeden Fall, aber mehr nicht. Ihre Stimme klingt sehr dünn und unnatürlich, irgendwie fast nur noch elektronisch, in der Höhe ( wenn man so die Aufnahmen hört, die es von diesem Stück gibt...) wird sie immer weniger anstatt mehr. Es erklärt sich tatsächlich nicht wirklich, warum sie sich von den Ballettmädchen abheben soll. Gut, dadurch ist sie natürlich ein krasser Unterschied zu Charlotte, aber dieser bleibt zu groß.
Auch vom restlichen Ensemble springt nicht so viel an Feuerwerk über, gut das Theater ist groß und ich saß nicht ganz vorne, aber das was ich v.a. mitgenommen habe, war eine technisch sehr gute Vorstellung, tolle Kostüme, tolles Bühnenbild, aber für so viel Geld muß ich ehrlich sagen, ist das zu wenig und nicht mehr wert als 2 Sterne. Für den Eintrittspreis müßte man fastnoch einen abziehen. Da habe ich von DEM deutschen Ur-Musical-Klassiker was ganz anderes erwartet.

Theater55 (15 Bewertungen, ∅ 2.6 Sterne)


Die Mutter aller Musicaldramen

04.12.2013 - Ein absolut sehenswertes Revival! Sicher ist es schade, wenn weniger Musiker im Orchestergraben sitzen als vor 20 Jahren. Akustisch hab ich als Laie aber keinen wesentlichen Unterschied heraushören können. Die Musik kommt gewohnt kraftvoll und voluminmös, die Surround-Soundeffekte sind sogar besser geworden. Die Cast ist jung und frisch und spielt gesanglich wie darstellerisch auf hohem Niveau. Mathias Edenborn als Phantom ist Geschmackssache - mir hat seine Interpretation gefallen. Ob es schon mal jemals ein so verdammt gutaussehendes Phantom gab ? Jedenfalls hat Edenborn Sex-Appeal und spielt ein Phantom, dass der Zuschauer in einem Moment anziehend und symphatisch findet, im nächsten wieder abstossend und erschreckend. Mit Nicky Wuchinger bekommt er einen mindestens genauso gutaussehenden Gegenspieler. Ausstattung und Kostüme sind prunkvoll wie gewohnt, der eine oder andere Pyro-Effekt mag dazugekommen oder verbessert worden sein, die tolle Komposition von Andrew Lloyd Webber sorgt in Verbindung mit der Darstellung für viele Gänsehautmomente.
Ein "Indiskutabel" für diese tolle Produktion empfinde ich als nicht diskutabel. Die Flora war an diesem Dienstagabend inklusive Ränge geschätzt 98% voll, meckereien von den Zuschauern konnte ich nicht vernehmen.
Auch dieses Phantom: Empfehlenswert!

Ludwig2 (21 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Indiskutabel

30.11.2013 - Indiskutabel: mehr Wörter wären für diese SE-Produktion eine Verschwendung !

Maximilian II. Joseph (erste Bewertung)


immer wieder toll

30.11.2013 - Mal vorweg: ja, die Produktion hat kleine Fehler und schwächen. Nein, Matthias Edenborn ist nicht Peter Hofmann.
Dennoch ist das Phantom in Hamburg absolut sehenswert. Der cast ist noch neu und wird sich mit Sicherheit noch einspielen. Das reduzierte Orchester ist etwas ärgerlich, jedoch typisch deutsches jammern auf hohem Niveau, denn es kommt doch auf den Gesamteindruck an. Alles zusammen genommen: Bühne, Kostüme, Musik und Effekte machen einen Besuch immer noch sehr lohnenswert und zu einem tollen Erlebnis. Die standing Ovations bei der Preview waren als Würdigung für eine beeindruckende Leistung des gesamten Phantom Teams vor und hinter der Bühne absolut gerechtfertigt. Ich jedenfalls werde bestimmt wieder kommen und bin sicher erneut ein geniales Musicalerlebnis mit vielen schönen Momenten zu erleben.

Kristoffer (4 Bewertungen, ∅ 4.8 Sterne)


...dem Untergang geweiht

30.11.2013 - Ich habe das Phantom mehr als 10 Mal in London gesehen, sowie in Stuttgart und Basel. Ich kenne jede Note und beinahe jede Szene auswendig. Die Darstellung in Hamburg hat mich derart enttäuscht, dass selbst ich erstmal genug habe vom Operngeist.

Ich habe die Show in einer Preview gesehen und habe eigentlich die angekündigte neue Kadenz am Ende von "Denk an mich" für Christine erwartet, allerdings wurde hier die übliche Kadenz gesungen. Valeri Link hat eine schöne Stimme, an manchen Stellen fehlt ihr leider das nötige Volumen und die Überzeugungskraft.Vor allem bei "Könntest du doch wieder bei mir sein" fehlte mir die Power und Verzweiflung einer jungen Dame.

Über Herrn Edenborn verliere ich nicht all zu viele Worte, der arme Mann geht an seine Grenzen. Der Dialekt macht ihn unglaubwürdig, an manchen Stellen lächerlich - so hart das auch klingt. In anderen Stücken gefällt er mir durchweg, für das Phantom allerdings fehlbesetzt.

Die beiden Operndirektoren haben kein Gespür für Komik. Gerade wenn man auf die Pointen wartet, bleiben diese leider aus. Und wenn sie es doch versuchen, agiert das Ensemble drum herum einfach nicht und die Szene bleibt stumpf.

Mein heimlicher Star ist Raoul, alias Nicky Wuchinger. Solides Schauspiel, charmant und eine schöne Stimme. Ich wünschte er wäre das Phantom.

Die Musik kommt eindeutig vom Band, bzw. wird stellenweise mit eingespielt. Das ist eigentlich in Musicals kein Geheimnis mehr, fällt allerdings in Hamburg besonders auf, da das Orchester so dünn klingt und von einer Sekunde zur nächsten bombastisch kräftig.

Die großen Kerzenständer im Titelsong kommen nicht mehr aus dem Boden, sondern werden seitlich hereingefahren. Warum? Wurde doch die Flora extra für das Phantom gebaut...Dies war immer ein toller Effekt, schade!

Wer die Show nicht kennt und Musical/Opern affin ist, wird sicher begeistert sein. Das Bühnenbild, die Geschichte und Musik sind noch immer einzigartig. Phantom Kennern empfehle ich einen Besuch erst in ein paar Monaten. Bis dahin hat sich die Cast hoffentlich eingewöhnt, Fehler ausgebessert und ein Gespür füreinander entwickelt. Und dann kann man hoffen, dass das Phantom cover spielt, David Arnsperger!

Mister Snow (erste Bewertung)


Das "Original" verhunzt

29.11.2013 - Ich habe das Musical in der einer Preview gesehen und war sehr enttäuscht. Nicht was die Inszenierung angeht, denn die ist ja, wie man vermutet hat, die gleiche wie in London. Was mich sehr enttäuscht hat, war die musikalische Seite der Show, die für mich einfach in diesem Fall das wichtigste darstellt. Das "Orchester" klingt wie eine fünfköpfige Band. Es fehlt an den wichtigsten Stellen einfach der richtige Wums, v.a. im "Maskenball" war das am meisten hörbar. So richtiges Gänsehautfeeling wollte sich den ganzen Abend über bei mir nicht einstellen. Im Gegensatz dazu hatte ich in London von der ersten Note der Ouvertüre an eine Gänsehaut sondergleichen. Man hört einfach, dass dort im Graben nur 14 Musiker sitzen und das ist für ein Stück so einer Tragweite sehr traurig und das größte Manko in der Hamburger Produktion.

Zur Besetzung:
Ich hatte die komplette Firstcast in den Hauptrollen.
- Matthias Edenborn: Er war irgendwie das Problemkind der Produktion. Am Anfang kämpfte er sehr mit der Höhe, dann hat man ihn teilweise wenig verstanden durch seinen Akzent. Wirklich aufdrehen konnte er erst im zweiten Teil, wo er mir gut gefallen hat, v.a. dann auch im Finale, wo er schauspielerisch aufdrehen konnte. Der wirkliche Funke zwischen ihm und Valerie Link ist jedoch nie wirklich übergesprungen, was man dann auch im Publikum gemerkt hat. Einen Gefallen tut sich Herr Edenborn mit der Rolle leider nicht.
- Valerie Link: Sie hat mich sehr überrascht. Obwohl ich ihre Ich in "Rebecca" nicht eine Minute anhören kann und auch ihre Galinda mich nicht vom Hocker gehauen hat, war sie doch in der Rolle der Christine Daaé wirklich überzeugend. Es fehlt ihr teilweise an stimmlicher Durchsetzungskraft, aber trotzdem meisterte sie ihre Rolle wirklich gut.
- Nicky Wuchinger: Überzeugt in der Rolle des Rayoul durch die Bank. Stimmlich Matthias Edenborn in diesem Fall überlegen, sehr schön anzuhören.

Das restliche Ensemble war im Durchschnitt passabel. Es fehlt jedoch vollkommen der Drive. Ein kleines Ärgernis war Anton Rattinger in der Rolle des Monsieur Firmin, da er mindestens dreimal seinen Einsatz verpasst oder seinen Text ganz vergaß.

Insgesamt ein eher enttäuschender Abend auf der musikalischen Seite, der zeigt, dass man Stücke wie das "Phantom der Oper" nicht kaputt sparen darf und es auf die richtigen Hauptdarsteller ankommt, ansonsten verscherzt man es sich mit dem Publikum. Beim Schlussapplaus stand nur der Mittelblock. Der Rest des Publikums saß brav.

jongleur (38 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Enttäuschend!

29.11.2013 - Das Bühnenbild ist pompös und für die Augen ein Genuss, die Kostüme mit Liebe zum Detail gefertigt und bezaubernd. Das Licht und die Choreografien sind gelungen. Hier hört schon leider alles Positive auf. Die Regie ist reiner Dreck. Die Besetzung ist größtenteils unglücklich, was ich aber nicht auf das Können der einzelnen Darsteller zurückführen möchte sondern auf die Positionen die sie einnehmen. Das Phantom, das dunkle Monster welches von der Musik gezähmt wird ist leider blass, unscheinbar und gesanglich überfordert. Die überzogene Gestik tötet jeden Schauspielversuch im Keim und wirkt über lange Strecken lächerlich. Christine ist gesanglich schön anzuhören wirkt aber verschüchtert und ängstlich. Keine Entwicklung, kein aufkeimender Divenzauber. Das restliche Ensemble hat seltene Glanzpunkte reiht sich aber leistungstechnisch an die Hauptdarsteller ein. Die Musik ist eine Katastrophe. Die einst schöne, satte Orchestrierung ist tot. Toll gemacht Stage. Ich kann mich leider nur der Kritik anschließen und sagen: Schaut es euch nicht an. Dieses Konzept ist nicht unterstützungswürdig. Jedes Stadttheater und jede Landesbühne überflügelt diese Show bei weitem zu einem Bruchteil der Eintrittskosten.

Ruhe sanft Phantom - hoffentlich findest Du bald deinen Frieden.

DeRpAuL (22 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


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Die Katakomben der Pariser Oper sind Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts Heimat eines grausam entstellten Mannes. mehr

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Das Musical von Sir Andrew Lloyd Webber und Richard Stilgoe feiterte am 9. Oktober 1986 am Her Majesty's Theatre in London Premiere. Ausgezeichnet mit sieben Tony Awards, ist "Das Phantom der Oper" das Broadway-Musical mit der bisher längsten Laufzeit sowie das West-End-Musical mit der zweitlängsten Laufzeit. Die deutschsprachige Erstaufführung fand am 20. Dezember 1988 im Theater an der Wien statt. In Deutschland wurde das Stück zum ersten Mal am 29. Juni 1990 im eigens dafür erbauten Theater Neue Flora in Hamburg aufgeführt. Berühmte Darstellter der Uraufführung waren Michael Crawford als Phantom, Sarah Brightman als Christine und Steve Barton als Raoul. In der Wiener Premiere spielten Alexander Goebel, Luzia Nistler und Alfred Pfeifer diese Rollen, in Hamburg Peter Hofmann, Anna Maria Kaufmann und Hartwig Rudolz.

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 Kurzbewertung [ i ]
(hn)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Uninspirierter Aufguss mit halbiertem Orchester. Mit magerem Sound lieblos und ohne Schwung umgesetzt.

28.11.2013

 Leserbewertung
(21 Leser)


Ø 2.67 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


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